Impulse für Karriere und Vernetzung: Das hochschulübergreifende Mentoringprogramm m.powerment startet in die fünfte Programmrunde
Bericht, 4. August 2026
Am 17. Juli fand die jährliche Auftakt- und Vernetzungsveranstaltung des PH-übergreifenden Mentoringprogramms an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe statt.
Insgesamt kamen 50 Postdoktorand:innen, Junior- und Tenure-Track-Professor:innen, Alumni und Programmkoordinator:innen, der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs zusammen, um die neuen Mentees im Programm zu begrüßen (Programmrunde 2026-2028), auf ein Jahr m.powerment zurückzublicken (Programmrunde 2025-2027) und die abschließenden Mentees der Programmrunde 2024-2026 zu verabschieden.
Das Vormittagsprogramm startete mit der Begrüßung durch Prof. Dr. Nadine Anskeit, Prorektorin für Forschung und Transfer der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Anschließend wurde den abschließenden Mentees nach der zweijährigen Programmphase feierlich das m.powerment-Zertifikat überreicht.
Die nachfolgende Impulsrunde mit anschließenden Gesprächsinseln stand ganz im Zeichen von Vernetzung und überfachlichem Austausch. Gemeinsam mit m.powerment-Alumni diskutierten die Teilnehmenden entlang zentraler Themen für die akademische Laufbahn wie „Erwartungen an und Erfahrungen im one-to-one Mentoring“, „Karriereentscheidungen und Umwege“, „Rollenwechsel in der Wissenschaft“ und „Wissenschaft und Biografie“. Die Teilnehmenden führten unterschiedliche Perspektiven zusammen und teilten Einblicke in persönliche Werdegänge und wissenschaftliche Laufbahnen.
Die Mentees der abschließenden und laufenden Programmrunde widmeten sich am Nachmittag dem Thema „Sichtbar sein, wirksam vernetzen: Präsenz und Beziehungen im Wissenschaftssystem gestalten“. Gemeinsam mit der Referentin Dr. Julia Rathke reflektierten die Teilnehmenden ihre aktuelle Position im Wissenschaftssystem, schärften ihr individuelles Profil und entwickelten konkrete Strategien, um die eigene Sichtbarkeit und Vernetzung zu stärken.
Für die neu aufgenommenen Mentees fand parallel eine Einführung in das Peer-Mentoring statt. Neben grundlegenden Fragen wie „Was ist Peer-Mentoring?“ oder „Was ist der Mehrwert des Peer-Mentoring?“ wurden auch konkrete Praxistipps gegeben und eine Einführung in die Methode der kollegialen Beratung vermittelt.
Zu m.powerment
Mit dem Mentoringprogramm m.powerment unterstützen die Pädagogischen Hochschulen promovierte Wissenschaftler:innen dabei, ihre Potentiale zu reflektieren, verschiedene Karrierewege und -chancen zu erkennen und so ihre individuelle berufliche wie auch persönliche Entwicklung zu fokussieren.
Das Konzept von m.powerment beinhaltet mehrere Programmbausteine: Kernelement ist das one-to-one -Mentoring in Tandems. Jeder bzw. jedem Mentee steht eine erfahrene Professorin oder ein erfahrener Professor beratend und begleitend zur Seite (m.tandem). Außerdem profitieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Qualifizierungsphase vom Aufbau eines hochschulübergreifenden interdisziplinären Netzwerks. In Peer-Teams beraten und unterstützen sich die Mentees gegenseitig (m.peer). Das Begleitprogramm (m.pulse) umfasst Workshops und Veranstaltungen zu karriererelevanten Schlüsselqualifikationen unter anderem aus den Bereichen Führung und Selbstführung in der Wissenschaft, Wissenschaftskommunikation und strategische Netzwerkbildung.
Die Programmrunden sind auf je 2 Jahre Laufzeit ausgelegt und starten und enden jährlich mit einer gemeinsamen Auftakt- und Vernetzungsveranstaltung (m.point).
2022 als Pilotprojekt an den Pädagogischen Hochschulen Karlsruhe, Ludwigsburg und Schwäbisch Gmünd gestartet, richtet sich m.powerment seit 2023 an Forschende aller Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs. Begleitet wird das hochschulübergreifende Programm durch die Programmkoordinator:innen der sechs PH-Standorte und die Graduiertenenakademie (graPH).
Mehr zu m.powerment finden Sie auf der Seite der Graduiertenakademie.
Medien
Aktualisiert am 4. August 2026 von Kerstin Aberle