Open Call: how-to (be) different without fear. Kunstpädagogische Werkstatt für diskriminierungskritische Praxis und Antisemitismuskritik
Ankündigung, 28. April 2026
Die Werkstatt geht weiter. Was haben politische Spannungsfelder mit meinem Kunstraum zu tun? Wie kann ich komplexen gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse informiert und sensibel begegnen?
Aufbauend auf einem Seminar der PH Karlsruhe in Kooperation mit der UdK Berlin entsteht eine neue Werkstatt, die Studierenden Raum gibt, künstlerisch-praktisch und theoretisch-reflexiv zu arbeiten. Begleitet von Vorträgen, Lesungen, Workshops und Exkursionen mit Expert*innen aus Kunst, Wissenschaft und Vermittlung steht die Auseinandersetzung mit Diskriminierungsstrukturen, Erinnerungskultur und aktuellen politischen Spannungen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Künstlerinnen und Expertinnen fragen wir: Wie könnte eine angemessene Begegnung und künstlerische Bearbeitung überhaupt aussehen?
Die Werkstatt ist fachübergreifend anschlussfähig und stärkt Kooperationen zwischen Kunst, Ethik und Religion. Sie erprobt Formate des forschenden Lernens und Studierens sowie ästhetischer Forschung.
Für Studierende der PH Karlsruhe (Kunst Lehramt / Kunstvermittlung und Ethik) mit Interesse an diskriminierungskritischen, intersektionalen und antisemitismuskritischen Perspektiven.
Termine:
DO, 25. Juni 2026, 10–13.30 Uhr
DO, 9. Juli 2026, 10–13.30 Uhr
FR, 24. Juli 2026, 10–16 Uhr
FR, 07. August 2026, 10–16 Uhr
In Zusammenarbeit mit Konstanze Schütze (Institut für Kunst), Annette Hilt (Institut Ethik) und Lilly Bock sowie dem Zertifikat Sharing Worldviews.
Anmeldung: Prof. Dr. Konstanze Schütze
Bildcredits: different without fear — Anna Schapiro
Medien
Aktualisiert am 30. April 2026 von Anna Maria Sprenger