Gergev


Geteilte Räume, gelebte Vielfalt - Innerislamische Pluralität in Marokko und interreligiöses Zusammenleben als Ressource für die religionspädagogische Lehrer:innenbildung

Im Mittelpunkt des deutsch-marokkanische Hochschulprojektes Gergev stehen innerislamische Vielfalt, jüdisch-muslimische Beziehungen und die christlich-islamische Bildungskooperation in zwei unterschiedlichen Kontexten.
Religiöse Vielfalt prägt sowohl Marokko als auch Deutschland, zeigt sich dort jedoch in unterschiedlichen historischen und gesellschaftlichen Formen. Gergev bringt diese Erfahrungen in einen wechselseitigen Hochschuldialog. Karlsruher Studierende der Islamischen Theologie & Religionspädagogik erkunden mālikitische Religionstradition, ašʿaritische Theologie, sufische Spiritualität sowie jüdisch-muslimische Geschichte und Erinnerungskultur in Marokko. Marrokanische Studierende und Lehrende richten dagegen in ihre Perspektive auf die islamische Religionspädagogik in Deutschland und die christlich-islamische Bildungskooperation. 
Ziel des Projektes ist, die institutionelle Zusammenarbeit zwischen deutschen und marokkanischen Hochschulen zu stärken, die fachliche, interkulturelle und sprachliche Kompetenzen von Studierenden und Wissenschaftler:innen zu fördern und konkrete Materialien für die Lehrer:innenbildung zu entwickeln. Zugleich sollen die neuen Kooperationsstrukturen über die Projektlaufzeit hinaus fortgeführt und für weitere Austausch- und Forschungsformate genutzt werden.

Laufzeit:
1. September 2026 – 28. Februar 2027

Förderung:
Eine Förderung erfolgt durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen der Kurzmaßnahme – Hochschuldialog mit der islamischen Welt

Projektkonzeption und Leitung:
Jun. Prof. Dr. Ulvi Karagedik -  Pädagogische Hochschule Karlsruhe/ Institut für Islamische Theologie & Religionspädagogik

Aktualisiert am 8. Oktober 2026 von Zentrale Webredaktion